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Foto Foto Die Wörmlitzer Kirche stammt in ihren Ursprüngen aus dem 12. Jahrhundert, ihre erste Erwähnung fand sie 1184. Sie ist dem Heiligen Petrus geweiht und war zunächst eine Filiale der Radeweller Kirche St. Wenzel. Während der Reformationszeit wurde sie selbständig, seitdem gehört noch unsere kleine Böllberger Kirche St. Nikolai zu ihr. Der hallesche Barockkomponist Samuel Scheidt (1587-1654) wurde hier in der Wörmlitzer Dorfkirche getraut.

Foto Von dem romanischen Bau ist der breite Westquerturm erhalten. Das Kirchenschiff wurde Mitte des 18. Jahrhunderts verlängert und im Barockstil umgestaltet. Von der alten Ausstattung ist leider fast nichts erhalten geblieben, da bei einem verheerenden Brand 1967 das Innere der Kirche einschließlich der Rühlemann-Orgel vernichtet wurde. Nur der Taufstein, der steinerne Teil des Altars sowie das Epitaph an der Nordwand der Kirche überstanden die Flammen. Allerdings konnten seit 1994 schon bemerkenswerte Erfolge beim Wiederaufbau der Kirche erreicht werden: das Dach wurde neu gedeckt, der Turm wurde saniert, schließlich konnte das barocke Tonnengewölbe wieder hergestellt werden, so dass das weithin sichtbare Gebäude seit einigen Jahren sowohl für größere Gottesdienste als auch für öffentliche Konzerte wieder genutzt werden kann. Weitere Erhaltungsmaßnahmen sind in Zusammenarbeit mit dem Kirchbauverein geplant. (siehe PfeilKirchbauverein)

Radwegekirche Seit Mai 2009 ist die Wörmlitzer Kirche St. Petrus nun "Radwegekirche". Von nun an ist die Kirche als "verlässlich geöffnete Kirche" von Ostern bis Ende September geöffnet. Von Montag bis Freitag lädt sie von 10 bis 17 Uhr (nicht nur) Radler zu einer kleinen Rast ein: Körper und Seele können zur Ruhe kommen, in stillem Gebet und Meditation neue Kraft schöpfen.

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